Fishlight
Seit 1997 gebe ich als verantwortlicher Redakteur des Aquarienclub Braunschweig e.V. das Aquaristik-Magazin Fishlight heraus. Inzwischen erscheint es zweimal jährlich mit einer gedruckten Auflage von ca. 2.500 Stück.
hier werde ich Ihnen meine eigenen Artikel, teils mit weiteren Bildern aufbereitet, präsentieren.
Sri Lanka - Bei den Veddas im TrockendschungelDie Ureinwohner Sri Lankas wohnen in einfachen Lehm- und Holzhütten. Besucht habe ich den König und seine Gruppe in der Nähe von Mahiyangana im Trockenurwald. Wenn mich mein BlackBerry-GPS nicht täuscht, ist es ca. bei den Koordinaten 7.33672, 81.03103. Auch wenn sie weiterhin urtümlich in Lehmhütten wohnen, so leben sie doch inzwischen zusätzlich vom Tourismus, was unschwer an den vielen ausgestellten Fotos und dem Wohlstandsmüll auf dem Weg zum Dorf erkennbar ist. Da ich eher auf der Suche nach Wassergetier war und das Rinnsal neben der Hütte des Königs aufgrund des wenigen Wassers keine Fische und Wirbellosen beherbergte, nahm ich mir einen kleinen Bachlauf auf dem Weg zurück vom Dorf zur Erkundung vor. Schmetterlingsbarbe, Barbus hulstaertiDie Schmetterlingsbarbe war bis in die 70er Jahre ein bekannter Aquarienfisch, der dann für einige Jahrzehnte aus der Aquaristik verschwunden ist, da aus seiner Heimat Zaire in Afrika aufgrund der politischen Situation keine Tiere mehr ausgeführt wurden. Erst 2007 gelangten wieder vereinzelt Tiere nach Deutschland. |
Indische Zwergschlammspringer
Krabben in der Süßwasser-AquaristikIn diesem Artikel möchte ich ein Thema aufgreifen, von dem ich glaube, dass es für 2007 und die folgenden Jahre neben den bekannten Garnelen und Krebsen bei den Wirbellosen-Freunden herausragen wird. |

Schlammspringer faszinieren uns Aquarianer immer wieder besonders. Wir sind es gewohnt, dass sich Fische im Wasser aufhalten. Schlammspringer verhalten sich da etwas anders. Der hier vorgestellte Indische Zwergschlammspringer Periophthalmus novemradiatus verbringt die meiste Zeit außerhalb des Wassers. Nur um ihre Kiemen und Körper zu befeuchten, nehmen die Fische ein kurzes Bad oder rollen sich an Land in einer Pfütze. Ihre Augen sitzen oben am Kopf und bieten einen Rundumblick. Das große Maul hilft beim Durchkauen des Sandes nach Fressbarem, dem Fressen großer Futterbrocken und beim Graben von Höhlen. Die Brustflossen sind kräftig ausgebildet, wodurch die Fische damit stehen und krabbeln können. Die Bauchflossen sind zu einem Saufnapf angeordnet, mit dem sich die Tiere in der Natur an glatten Stämmen und Steinen und im Aquarium an der Scheibe festhalten können.
