Die von mir gezüchteten Springschwänze sind weiß und aus Blumentöpfen bekannt. Sie werden nur bis maximal 2 mm groß. Die Zucht ist einfach.

SpringschwänzeMan verwendet einen Becher, in dessen Deckel man kleine Löcher als Belüftung bohrt. Der Boden wird etwa 1 cm hoch mit günstiger, feiner Blumenerde bedeckt und angefeuchtet. Ich sortiere grobe Stücke aus und drücke die Erde fest in den Becher, so dass die feuchte Erde beim Umdrehen des Bechers nicht gleich heraus fällt. Das Substrat wird immer leicht feucht gehalten. Die Springschwänze halten sich auf und in der Erde auf. Gefüttert wird mit kleinen Scheiben von rohen Kartoffeln sowie handelsüblichem Fischflockenfutter. Das Flockenfutter gibt man sparsam, so dass die Tiere es innerhalb von 2 bis 3 Tagen auffressen können.

Das Verfüttern der Springschwänze ist einfach .Hat man nur ein Aquarium, kann man den Becher einfach über dem Becken einmal ohne Deckel umdrehen und die Springschwänze fallen auf das Wasser. Es bleiben genug Tierchen im Substrat zurück, die sich dann wieder vermehren können. Da die Springschwänze einen Wasser abweisenden Körper haben, treiben sie auf der Oberfläche und können sich dort bewegen. Sollten sie aus dem Aquarium entwischen, ist das nicht tragisch, denn sie ernähren sich normalerweise von verrottenden Pflanzenresten und Pilzmyzel und schaden damit im Blumentopf den Pflanzen nicht.

Gefressen werden die Tierchen gern von oberflächenorientierten Fischen wie Lebensgebärenden oder Hechtlingen, aber auch Salmler und Barben fressen sie sehr gern.