In der Natur bilden Äste und Wurzeln von abgestorbenen Bäumen, zwischen denen Fische Schutz suchen, ein wichtiges Strukturelement.

Will man dies im Aquarium nachstellen, kann man sich nicht einfach einen schönen Ast vom Baum schneiden und ins Aquarium geben. Dieser würde schnell anfangen, zu gammeln und das Wasser belasten.

Geeignet ist dafür nur Holz, das bereits lange abgestorben und hart ist. Somit ist Altholz von Birke oder anderen einheimischen Arten ebenso wenig geeignet. Aus dem Fachhandel bezieht man am besten Moorkienholz, das, wie der Name schon sagt, lang im feuchten Moor gelagert hat und im Aquarium kaum verrottet.

Damit es unter Wasser bleibt, wird es in einem Eimer so lange gewässert, bis es untergeht.

Die Wurzeln geben meist noch Huminstoffe ab, die das Wasser bräunlich einfärben und den pH-Wert senken können. Will man dies vermeiden, sollte man bereits länger im Wasser gelagerte Holzstücke verwenden.