Krebse sind meist nachtaktiv, leben am Teichboden, graben gern, fressen Pflanzen, Schnecken und Aas. Wenn es ihnen in ihrem Teich nicht mehr gefällt, gehen sie auf Wanderschaft, um ein neues Gewässer zu finden.

Der heimische Edelkrebs ist vom Aussterben bedroht und kommt nur noch sehr selten, zum Beispiel an wenigen Stellen im Harz, freilebend vor. Er ist massiv durch amerikanische Arten gefährdet, da sie eine Pilzkrankheit, die so genannte Krebspest, übertragen, die für den Edelkrebs tödlich endet. Durch die Wanderfreudigkeit von Krebsen können Teichkrebse die einheimische Krebsart weiter gefährden.

Wenn überhaupt, sollte für Teiche, die für Krebse mindestens 20 Quadratmeter Fläche und entsprechende Tiefe haben sollten, Nachzuchten von Edelkrebsen verwendet werden.

Kamberkrebse, gut erkennbar an den roten Querstreifen auf dem Hinterleib, oder Signalkrebse, erkennbar am weißen Scherenglied der Zangen, sind nicht teichgeeignet. Marmorkrebs und Sumpfkrebs sind über unverantwortliche Teich- und Aquarienbesitzer leider bereits in der Natur auf dem Vormarsch.